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Seit 1893

DG Kunstraum

Der Kunstverein „Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.“ setzt sich für die Förderung von Kunst und zeitgenössischem Diskurs ein. Der Gesamtvorstand verbindet die Bereiche Kunst, Architektur und Theologie und versteht den Austausch aus einer christlicher Perspektive als Raum für Spiritualität und Transzendenz. Werte wie Offenheit, Respekt, Verantwortung und Mitgefühl sind dabei von zentraler Bedeutung.

Der DG Kunstraum dient als interdisziplinäre Werkstatt, in der sich Interessierte zu aktuellen Themen rund um Bildende Kunst und Musik, Wissenschaft, Architektur, Theologie sowie Philosophie austauschen können. Der Verein kooperiert mit anderen Institutionen für gemeinsame Veranstaltungen, Ausstellungen und Wanderausstellungen, um einen pluralistischen Dialog zu fördern.

Der Kunstverein wurde im Jahr 1893 gegründet. Während der Zeit des Nationalsozialismus garantierten die katholische Kirche und der Erzbischof von Freising die Unabhängigkeit des Vereins, da dieser durch das Konkordat unter dem Schutz der Kirche stand. Das NS-Regime hatte somit keinen Zugriff auf den Verein und konnte ihn nicht der nationalsozialistischen Kunstpolitik unterstellen. Am 26. März 1946 unterzeichnete der Präsident der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst eine Erklärung, in der er versicherte, dass der Verein keine Anhänger*innen des Nationalsozialismus oder aktive Parteigenoss*innen in einflussreicher Stellung dulde.

Da das Bürogebäude am Wittelsbacherplatz 2, in dem sich auch die Räumlichkeiten der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst befanden, im Zweiten Weltkrieg massiv zerstört wurde, hatte der Kunstverein nach 1945 keine eigenen Ausstellungsräume mehr. Deshalb organisierte er Ausstellungen an verschiedenen Orten in und außerhalb Münchens. Die erste Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst mit dem Titel „Zeitgenössische christliche Kunst“ fand in der Neuen Sammlung in München (Gartentrakt des Bayerischen Nationalmuseums) statt.

Website: DG Kunstraum

Maxvorstadt: Finkenstraße 4, 80333
Gründer*innen: Gebhard Fugel, Franz Festing und Georg Busch
Jetzige Leitung: Benita Meißner
Kurzbeschreibung: Der Verein fördert zeitgenössische Kunst und Dialog, indem der DG Kunstraum als interdisziplinäre Werkstatt einen offenen Austausch zu aktuellen Themen aus Kunst, Wissenschaft, Architektur, Theologie und Philosophie ermöglicht.
Art des Ortes: Kunstverein

Der Kunstverein „Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.“ setzt sich für die Förderung von Kunst und zeitgenössischem Diskurs ein. Der Gesamtvorstand verbindet die Bereiche Kunst, Architektur und Theologie und versteht den Austausch aus einer christlicher Perspektive als Raum für Spiritualität und Transzendenz. Werte wie Offenheit, Respekt, Verantwortung und Mitgefühl sind dabei von zentraler Bedeutung.

Der DG Kunstraum dient als interdisziplinäre Werkstatt, in der sich Interessierte zu aktuellen Themen rund um Bildende Kunst und Musik, Wissenschaft, Architektur, Theologie sowie Philosophie austauschen können. Der Verein kooperiert mit anderen Institutionen für gemeinsame Veranstaltungen, Ausstellungen und Wanderausstellungen, um einen pluralistischen Dialog zu fördern.

Der Kunstverein wurde im Jahr 1893 gegründet. Während der Zeit des Nationalsozialismus garantierten die katholische Kirche und der Erzbischof von Freising die Unabhängigkeit des Vereins, da dieser durch das Konkordat unter dem Schutz der Kirche stand. Das NS-Regime hatte somit keinen Zugriff auf den Verein und konnte ihn nicht der nationalsozialistischen Kunstpolitik unterstellen. Am 26. März 1946 unterzeichnete der Präsident der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst eine Erklärung, in der er versicherte, dass der Verein keine Anhänger*innen des Nationalsozialismus oder aktive Parteigenoss*innen in einflussreicher Stellung dulde.

Da das Bürogebäude am Wittelsbacherplatz 2, in dem sich auch die Räumlichkeiten der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst befanden, im Zweiten Weltkrieg massiv zerstört wurde, hatte der Kunstverein nach 1945 keine eigenen Ausstellungsräume mehr. Deshalb organisierte er Ausstellungen an verschiedenen Orten in und außerhalb Münchens. Die erste Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst mit dem Titel „Zeitgenössische christliche Kunst“ fand in der Neuen Sammlung in München (Gartentrakt des Bayerischen Nationalmuseums) statt.

Ausstellungsraum mit hängenden, halbtransparenten Stoffbahnen, Sitzmöbeln, einem Monitor auf dem Boden und einem an der Wand montierten Bildschirm.

Ausstellung Dazwischensein 1, 2024, Bettina Khano (Möglichkeitsraum) Vorhang Installation „Hemdchen“, Foto: Gerald von Foris

Blick durch eine Glasfront in einen Ausstellungsraum mit einem länglichen Flugzeugrumpf auf Rollen, beschriftet mit dem Wort „LIBERTÉ“.

Ausstellung Doppelpass VII, 2025, Himmelsstürmer, Frenzy Höhne & Peter Kees, Foto: Gerald von Foris

Zwei Personen führen Bewegungen in einem Ausstellungsraum aus, das Publikum sitzt im Halbkreis um die offene Fläche.

Performance Text me when you get home <3, Simona Andrioletti, Teil der Ausstellung Dazwischensein 2, 2024, Foto: Team DG Kunstraum