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Seit 2009

Das KloHäuschen

Wer oder was ist Das KloHäuschen?

Normalerweise erklärt Das KloHäuschen, wenn es sich vorstellen soll, zuerst einmal, dass es weder Ausstellungsraum noch Galerie oder das kleinste Museum Münchens ist.

Sondern?

Das KloHäuschen ist der kleine Raum vorne im Eck im Toilettenhaus am Westeingang der Großmarkthalle München, das ehemalige Herrenpissoir: Die Wände vanillegelb gekachelt. Sechs geschwungene Pissoirs. Eine Sichtschutzwand aus transparenten Glasbausteinen (darunter zwei gelbe und ein blauer). Sechs Löcher im Boden – und immer fließend Wasser inklusive. Seit den 1990er Jahren war es zugesperrt, bis es von Anja Uhlig entdeckt wurde. Der Beginn von so etwas wie einer Liebesgeschichte.

Seit 2009 mietet Anja Uhlig den etwa 8 Quadratmeter großen Raum von der Stadt. Mit den „Maßnahmen zur Beseelung des Klohäuschens an der Großmarkthalle“ lädt sie mit ihrem „realitaetsbüro“ Gäste ein, das KloHäuschen in seiner natürlichen Schönheit zu sehen, mit dem Raum in Dialog zu treten und eigene künstlerische Arbeiten zu realisieren, die nur in dieser einmaligen Zusammenarbeit zwischen Gast und KloHäuschen möglich ist.

Über 150 Einzelgäste aus verschiedenen Bereichen der Kunst (Stand 2025) sind der Einladung bereits gefolgt. In der Interaktion mit dem Raum haben sie ein Stück von sich selbst und ihrer Arbeit sichtbar gemacht und gleichzeitig immer wieder einen neuen Blick auf das KloHäuschen ermöglicht.

Und seit 2012 macht sich Das KloHäuschen – genau einmal alle zwei Jahre – mit seiner KloHäuschen-Biennale dann wirklich zum „Ausstellungsraum”. Denn: „Wenn man eine eigene Biennale hat, dann ist man jemand wie Venedig oder Istanbul“, meint Das KloHäuschen.

„… eine Biennale der Superlative …“ – berichtete dann beispielsweise die BR24-Rundschau am 14. Juli 2024 über die 7. KloHäuschen Biennale mit dem Titel „DIE RÄUME“.

Also zurück zu der Frage nach dem „Ausstellungsraum“: Beim KloHäuschen geht es nicht um den „Nutzen“ des Raumes, nicht darum, Objekte auszustellen, zu verkaufen oder zu archivieren. Es geht um Dialog und um Zusammenarbeit. Das KloHäuschen ist frei – ein freier Raum, bereit, sich hinzugeben und mit seinen Gästen zu spielen. Und zwar öffentlich.

SICHTBARKEIT + VERANSTALTUNGEN + NEWSLETTER

Wenn das KloHäuschen einen Gast hat, ist die gemeinsame Arbeit jederzeit durch die Glastür von außen sichtbar – Tag und Nacht. Und normalerweise gibt es für jeden Gast auch eine öffentliche Veranstaltung. Natürlich ist jede*r eingeladen, vorbeizukommen.

Das KloHäuschen versendet einen Newsletter – Anmeldung auf der KloHäuschen Homepage.

AUSZEICHNUNGEN (Auswahl)

2018 Tassilo Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung (Hauptpreis)

2020 Preis für Galerien und Offspaces der LH München

2022 + 2024 KUSSArt Stipendium der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München

Das KloHäuschen ist aktuell gefördert vom Kulturreferat der LH München.

Was für ein Ort ist nun das KloHäuschen?

Für mich der schönste, sympathischste, souveränste Abort Münchens.

Bob Pfaffenzeller, curt Stadtmagazin #77, 2014

 

Website: Das KloHäuschen

Sendling: Thalkirchner Straße / Ecke Oberländerstraße
Gründer*innen: Anja Uhlig/ realitaetsbüro
Jetzige Leitung: Anja Uhlig
Kurzbeschreibung: Das KloHäuschen ist ein öffentlich einsehbarer Kunstraum im ehemaligen Toilettenhaus, der seit 2009 als Ort für ortsspezifische künstlerische Arbeiten und temporäre Projekte genutzt wird.
Art des Ortes: Unabhängiger Kunstraum

Wer oder was ist Das KloHäuschen?

Normalerweise erklärt Das KloHäuschen, wenn es sich vorstellen soll, zuerst einmal, dass es weder Ausstellungsraum noch Galerie oder das kleinste Museum Münchens ist.

Sondern?

Das KloHäuschen ist der kleine Raum vorne im Eck im Toilettenhaus am Westeingang der Großmarkthalle München, das ehemalige Herrenpissoir: Die Wände vanillegelb gekachelt. Sechs geschwungene Pissoirs. Eine Sichtschutzwand aus transparenten Glasbausteinen (darunter zwei gelbe und ein blauer). Sechs Löcher im Boden – und immer fließend Wasser inklusive. Seit den 1990er Jahren war es zugesperrt, bis es von Anja Uhlig entdeckt wurde. Der Beginn von so etwas wie einer Liebesgeschichte.

Seit 2009 mietet Anja Uhlig den etwa 8 Quadratmeter großen Raum von der Stadt. Mit den „Maßnahmen zur Beseelung des Klohäuschens an der Großmarkthalle“ lädt sie mit ihrem „realitaetsbüro“ Gäste ein, das KloHäuschen in seiner natürlichen Schönheit zu sehen, mit dem Raum in Dialog zu treten und eigene künstlerische Arbeiten zu realisieren, die nur in dieser einmaligen Zusammenarbeit zwischen Gast und KloHäuschen möglich ist.

Über 150 Einzelgäste aus verschiedenen Bereichen der Kunst (Stand 2025) sind der Einladung bereits gefolgt. In der Interaktion mit dem Raum haben sie ein Stück von sich selbst und ihrer Arbeit sichtbar gemacht und gleichzeitig immer wieder einen neuen Blick auf das KloHäuschen ermöglicht.

Und seit 2012 macht sich Das KloHäuschen – genau einmal alle zwei Jahre – mit seiner KloHäuschen-Biennale dann wirklich zum „Ausstellungsraum”. Denn: „Wenn man eine eigene Biennale hat, dann ist man jemand wie Venedig oder Istanbul“, meint Das KloHäuschen.

„… eine Biennale der Superlative …“ – berichtete dann beispielsweise die BR24-Rundschau am 14. Juli 2024 über die 7. KloHäuschen Biennale mit dem Titel „DIE RÄUME“.

Also zurück zu der Frage nach dem „Ausstellungsraum“: Beim KloHäuschen geht es nicht um den „Nutzen“ des Raumes, nicht darum, Objekte auszustellen, zu verkaufen oder zu archivieren. Es geht um Dialog und um Zusammenarbeit. Das KloHäuschen ist frei – ein freier Raum, bereit, sich hinzugeben und mit seinen Gästen zu spielen. Und zwar öffentlich.

SICHTBARKEIT + VERANSTALTUNGEN + NEWSLETTER

Wenn das KloHäuschen einen Gast hat, ist die gemeinsame Arbeit jederzeit durch die Glastür von außen sichtbar – Tag und Nacht. Und normalerweise gibt es für jeden Gast auch eine öffentliche Veranstaltung. Natürlich ist jede*r eingeladen, vorbeizukommen.

Das KloHäuschen versendet einen Newsletter – Anmeldung auf der KloHäuschen Homepage.

AUSZEICHNUNGEN (Auswahl)

2018 Tassilo Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung (Hauptpreis)

2020 Preis für Galerien und Offspaces der LH München

2022 + 2024 KUSSArt Stipendium der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München

Das KloHäuschen ist aktuell gefördert vom Kulturreferat der LH München.

Was für ein Ort ist nun das KloHäuschen?

Für mich der schönste, sympathischste, souveränste Abort Münchens.

Bob Pfaffenzeller, curt Stadtmagazin #77, 2014

 

Außenansicht von Das KloHäuschen bei Nacht im Winter, mehrere Personen stehen vor dem Gebäude und blicken auf ein hell erleuchtetes Fenster.

Das KloHäuschen, Außenansicht. Foto: Anja Uhlig ©Das KloHäuschen

Große Menschenmenge vor Das KloHäuschen am Abend, das Gebäude ist von Bäumen und Straßenlaternen umgeben, viele Fahrräder stehen davor.

Eröffnung der 7. KloHäuschen Biennale „DIE RÄUME“ am 13.07.2024, Foto: Stefan Hagen ©Das KloHäuschen

Menschen versammeln sich abends vor Das KloHäuschen, an der Fassade steht der Schriftzug „Bulgaria“, ein Fenster ist von innen beleuchtet

KH012: Valio Tchenkov & Vincent Mitzev: „Zwischenstation“, 2009 ©Das KloHäuschen

Innenraum von Das KloHäuschen mit gefliesten Wänden und mehreren Urinalen, ein kleines Fenster befindet sich an der oberen Wand.

Das KloHäuschen, Innenansicht, Foto: Anja Uhlig ©Das KloHäuschen

Schwarzweißaufnahme von Das KloHäuschen, der Eingang und ein Fenster sind hell erleuchtet, der Platz davor ist leer.

Das KloHäuschen, Außenansicht 2009, Foto: Anja Uhlig ©Das KloHäuschen

Nächtliche Außenansicht von Das KloHäuschen, ein roter Teppich führt vom Gehweg bis zum hell beleuchteten Eingang.

Präsentation der KloHäuschen-Münze (KH21) – Eröffnung + Roter Teppich, 2022 ©Das KloHäuschen

Abendliche Straßenansicht von Das KloHäuschen, das Gebäude ist von Straßenlaternen beleuchtet.

Das KloHäuschen, Außenansicht, Foto: Thomas Wild. Foto aufgenommen anläßlich des Releases der Schallplatte „The KloHäuschen Sessions“ von 9Volt, 2014 ©Das KloHäuschen

Das KloHäuschen, Außenansicht, Foto: Anja Uhlig ©Das KloHäuschen