Seit 2018
Galerie von Empfangshalle / Galerie ohne Namen
Das Künstlerduo Empfangshalle (Corbinian Böhm und Michael Gruber) hat im Juli 2018 den Projektraum „Galerie von Empfangshalle“ eröffnet. Der Anlass: An den großen Empfangshalle-Projekten im öffentlichen Raum haben in den letzten Jahren viele Künstler*innen mitgewirkt. So ist ein synergetisches Netzwerk entstanden, das sich nicht nur die Atelierräume teilt. Um dieses Netzwerk auch öffentlich sichtbar zu machen, gründeten Böhm und Gruber die „Galerie von Empfangshalle“ als Schaufenster dieser lebendigen, weltweit verknüpften Szene.
Teil des Galeriekonzeptes ist eine Residency in den Ateliers von Empfangshalle. Dort können auswärtige Künstler*innen des Netzwerks auf bestimmte Zeit an eigenen Projekten arbeiten und Ausstellungen in der Galerie von Empfangshalle (mit)gestalten. Die Galerie von Empfangshalle versteht sich als Modul des Austauschs und der Vernetzung.
Überhaupt einen angemessenen Arbeitsort in München zu etablieren, ist bereits ein Kunstwerk. Darüber hinaus macht die Galerie von Empfangshalle – außerhalb von kommerziellen und institutionellen Strukturen – künstlerische Experimente sichtbar, die sich dem öffentlichen Diskurs stellen. Das große Galerieschaufenster in der belebten Theresienstraße lädt Passanten zum Innehalten und zum Eintreten ein, egal ob zufällig oder geplant.
Die erste Veranstaltung in der Galerie von Empfangshalle fand im Juli 2018 statt. Das chinesische Künstlerduo Han Tang und Xiaopeng Zhou zeigten ihre Videoarbeit über Foodcarving in China als Spiegelbild der aktuellen Gesellschaft. Dazu bekochten sie die Gäste mit traditionellen Speisen aus ihrer Heimatstadt Guangzhou.
Darauf folgte eine eng getaktete Performancereihe, die sich mit dem Thema „Vernetzung“ medienübergreifend auseinandersetzte. Zum Jahresabschluss 2018 stellten 60 Künstler*innen aus Berlin und München unter dem Titel „Spätgaben“ ihre Arbeiten aus. „Spätgaben“ war eine Kooperation mit dem Berliner Künstler und Kurator Manuel Kirsch und dem Projektraum SOX.
Zum Kunstarealfest 2019 hat die Empfangshalle die Aktion „Alles muss rein“ konzipiert und organisiert. Über 200 Münchner Künstler*innen haben ihre Werke auf einer Protestprozession durch das Kunst- areal transportiert. Ziel war die Galerie von Empfangshalle, die natürlich viel zu klein für alle Objekte war und so den Platzmangel für Ateliers in München verbildlichte. Den anarchistischen Ausstellungsaufbau begleiteten Konzerte auf der Straße.
Seit der Gründung der Galerie fanden mehr als achtzehn Ausstellungen und Performances von Künstler*innen aus der ganzen Welt statt.
Maxvorstadt: Theresienstraße 154 80333 München (2018-2020)
Nomadisch: Ab 2020
Gründer*innen: Corbinian Böhm und Michael Gruber
Jetzige Leitung: Corbinian Böhm und Michael Gruber
Kurzbeschreibung: Die Galerie von Empfangshalle ist ein nichtkommerzieller Projektraum in München, der als öffentlich zugänglicher Ort für Austausch, Vernetzung, Residencies und experimentelle Ausstellungen eines international verbundenen Künstler*innennetzwerks fungiert.
Art des Ortes: Projektraum
Das Künstlerduo Empfangshalle (Corbinian Böhm und Michael Gruber) hat im Juli 2018 den Projektraum „Galerie von Empfangshalle“ eröffnet. Der Anlass: An den großen Empfangshalle-Projekten im öffentlichen Raum haben in den letzten Jahren viele Künstler*innen mitgewirkt. So ist ein synergetisches Netzwerk entstanden, das sich nicht nur die Atelierräume teilt. Um dieses Netzwerk auch öffentlich sichtbar zu machen, gründeten Böhm und Gruber die „Galerie von Empfangshalle“ als Schaufenster dieser lebendigen, weltweit verknüpften Szene.
Teil des Galeriekonzeptes ist eine Residency in den Ateliers von Empfangshalle. Dort können auswärtige Künstler*innen des Netzwerks auf bestimmte Zeit an eigenen Projekten arbeiten und Ausstellungen in der Galerie von Empfangshalle (mit)gestalten. Die Galerie von Empfangshalle versteht sich als Modul des Austauschs und der Vernetzung.
Überhaupt einen angemessenen Arbeitsort in München zu etablieren, ist bereits ein Kunstwerk. Darüber hinaus macht die Galerie von Empfangshalle – außerhalb von kommerziellen und institutionellen Strukturen – künstlerische Experimente sichtbar, die sich dem öffentlichen Diskurs stellen. Das große Galerieschaufenster in der belebten Theresienstraße lädt Passanten zum Innehalten und zum Eintreten ein, egal ob zufällig oder geplant.
Die erste Veranstaltung in der Galerie von Empfangshalle fand im Juli 2018 statt. Das chinesische Künstlerduo Han Tang und Xiaopeng Zhou zeigten ihre Videoarbeit über Foodcarving in China als Spiegelbild der aktuellen Gesellschaft. Dazu bekochten sie die Gäste mit traditionellen Speisen aus ihrer Heimatstadt Guangzhou.
Darauf folgte eine eng getaktete Performancereihe, die sich mit dem Thema „Vernetzung“ medienübergreifend auseinandersetzte. Zum Jahresabschluss 2018 stellten 60 Künstler*innen aus Berlin und München unter dem Titel „Spätgaben“ ihre Arbeiten aus. „Spätgaben“ war eine Kooperation mit dem Berliner Künstler und Kurator Manuel Kirsch und dem Projektraum SOX.
Zum Kunstarealfest 2019 hat die Empfangshalle die Aktion „Alles muss rein“ konzipiert und organisiert. Über 200 Münchner Künstler*innen haben ihre Werke auf einer Protestprozession durch das Kunst- areal transportiert. Ziel war die Galerie von Empfangshalle, die natürlich viel zu klein für alle Objekte war und so den Platzmangel für Ateliers in München verbildlichte. Den anarchistischen Ausstellungsaufbau begleiteten Konzerte auf der Straße.
Seit der Gründung der Galerie fanden mehr als achtzehn Ausstellungen und Performances von Künstler*innen aus der ganzen Welt statt.